Antrag: Teilrenaturierung „Wisgesbach….

Am 16.4.15 hatten wir folgenden Antrag ins Gemeindeparlament gebracht; das Gemeindeparlament möge beschließen..

Teilrenaturierung des „Wisges-Bachlaufes“ im Bereich des Lerchenwegs.

Zur Verbesserung und Aufwertung des Wohnumfelds am Lerchenweg und der Möglichkeit Ökopunkte anzulegen, soll im Zusammenhang mit der anstehenden Sanierung des Lerchenwegs der „Wisges-Bachlauf“ renaturiert werden. Der Bachlauf ist bekannterweise zwischen dem Teich Ecke Ringstr./Lerchenweg und Ziegenhainer-strasse verrohrt und könnte weitestgehend freigelegt werden.

Demzufolge wird der Gemeindevorstand beauftragt:

  1. a) eine Kostenschätzung vor zu nehmen und dabei mögliche Fördergelder zu berücksichtigen;
  2. b) im Haushalt bzw. Nachtragshaushalt die erforderlichen Gelder auszuweisen um dann
  3. c) die entsprechenden Planungen zu veranlassen, Fördergelder zu beantragen und letztlich die Ausschreibung sowie die Auftragsvergabe vorzunehmen.
Wisges Ist Zustand 2015 Friedhofsbereich
Fotomontage 2 Wisgesrenatuierung im Bereich des Friedhofes
Fotomontage 1 Wisges Bereich Friedhof
Fotomontage 2 Wisges Bachlauf renaturiert
Fotomontage 1 Wisges Bereich Friedhof

Bedauerlicherweise wurde der Antrag abgelehnt. Sieh dazu HZ vom 20.4.16 „Bach bleibt unter der Erde…

HZ Wisges 20 4 15

Unsere Meinung dazu…

Der Antrag wurde-wohl wissend über die Altlast- für eine „TeilRenaturierung gestellt; dass es nur der „unbelastete“ Teil sein kann dürfte wohl klar sein, dies wurde so auch erläutert. Über die Renaturierung des Wisges“ hieße es im Antrag….

Der Gemeindevorstand wird beauftragt:
a) eine Kostenschätzung vor zu nehmen und dabei mögliche Fördergelder zu berücksichtigen;
b) im Haushalt bzw. Nachtragshaushalt die erforderlichen Gelder auszuweisen um dann
c) die entsprechenden Planungen zu veranlassen, Fördergelder zu beantragen und letztlich die Ausschreibung sowie die Auftragsvergabe vorzunehmen.

 

Aus Punkt c geht zweifelsfrei hervor, dass eine Planung bezüglich der „freizulegenden Bachlänge“ vorgesehen ist. So hätten, wie bei anderen Ökopunktvorhauben auch,entsprechende Vorarbeiten erledigt werden müssen, aber selbst dies wollte man nicht und argumentiert mit der Unmöglichkeit, bedingt durch die Altlast.